So sehen die neuen Denner Kaffeekapseln aus

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Der Schweizer Detailhändler Denner hat wie angekündigt sein Sortiment von Nespresso-kompatiblen Kaffeekapseln überarbeitet. In früheren Tests auf Kapsel-Check.com kassierten die Denner-Kapseln jeweils Minuspunkte für die umständliche Verpackung mit grosser Kartonbox und den Einzelverpackungen der Kapseln. Volumen und Abfall waren jeweils gross. Bringt Denner nun ein besseres Verpackungskonzept? Wir machen den Check:

Gleich im Laden fällt auf: Die Box ist massiv kleiner als früher und nur noch schätzungsweise ein Drittel so gross. Dies erstaunt, da laut Verpackung neu 30 Kapseln in der Box sind (früher 24 Stück):

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Im innern der Box finden sich jetzt nicht mehr einzeln verpackte Kapseln, sondern Etuis aus Folie, die jeweils 10 Kapseln beinhalten. Dieses Verpackungsdesign kennt man bis anhin eher von Schokolade- oder Keksverpackungen. Auf der Oberseite befindet sich eine Lasche, mit der das Etui geöffnet werden kann. Die Lasche ist wiederverschliessbar und mit Klebstoff versehen.

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Fazit: Mit dem neuen Verpackungsdesign geht Denner neue Wege und setzt auf ein Konzept, dass von keinem anderen Kapsel-Hersteller so angewendet wird. Die Kaffeekapseln werden neu von Delica hergestellt, einem Betrieb des Migros Konzerns, zu dem auch Denner gehört. Auch die Migros hat vor kurzem ihre Kaffeekapseln überarbeitet und verzichtet nun sogar komplett auf die Einzelverpackung der Kapseln. Viele Kaffeekapsel Hersteller sind momentan daran ihr Verpackungs- und Kapseldesign anzupassen um das Volumen und das verwendete Material verringern zu können. Denner zeigt mit seinem neuen Konzept, wie bereits kleine Anpassungen Verbesserungen bringen können.

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